Private Equity Gesellschaften stehen nach dem Fundraising vor der Herausforderung das Kapital gewinnbringend zu investieren. Der Markt entwickelt sich zunehmend kompetitiver, da u.a. internationale Investoren als Wettbewerber auftreten. Die sog. Hidden Champions des deutschen Mittelstandes stehen oftmals im Fokus der Anlagestrategie.
Die Anlagestrategie von Private Equity Gesellschaften ist im Falle einer Wachstumsfinanzierung in entsprechende Ziel-Unternehmen geprägt von einem günstigen Rendite/Risiko-Verhältnis. Außerdem sollte ein stabiler Cashflow bzw. ein entsprechender EBITDA bei den Ziel-Unternehmen vorhanden sein.
PE-Transaktionen werden mehrfach in Form eines Leveraged Buy Out (LBO) vollzogen. Darunter ist zu verstehen, dass die Beteiligung durch einen hohen Anteil an Fremdkapital realisiert wird. Ziel ist es eine möglichst hohe Rendite auf das eingelegten Eigenkapitals zu generieren. Die Steigerung der Eigenkapitalrendite wird als Leverage-Effekt bezeichnet. Voraussetzung dafür ist, dass die Gesamtrentabilität höher als die Fremdkapitalzinsen ist. Häufig vorkommende Formen sind ein Management-Buy-Out (MBO).
Im Zuge dessen entstehen operative Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.
Herausforderungen von Private Equity Gesellschaften:
Origination
Die größte Herausforderung einer Private-Equity-Gesellschaft besteht in der Identifizierung entsprechender Zielunternehmen (Targets). Neben den genannten Werttreibern (EBITDA, Cashflow und Verhältnis Rendite/Risiko) muss das Target auch zu der individuellen Investmentstrategie passen, die häufig nach Umsatzgröße, Branchen und bestehendes Netzwerk ausgerichtet ist. Die Suche nach proprietären Deals wird stets angestrebt, da der Kaufpreis in diesem Falle oftmals in einem angemessenen Verhältnis zu der erwarteten Performance steht. Hierfür ist eine nicht unerhebliche Netzwerkarbeit notwendig.
Management Access
Nachdem ein potentielles Target identifiziert wurde, stellt sich oftmals die Frage „Wie spreche ich das Unternehmen / die Gesellschafter an, um einen ersten unverfänglichen Kontakt herzustellen?“ Dies ist ein äußerst grundlegendes Thema mit dem ein Deal steht und fällt. Kommunikation ist das A und O.
Due Dilligence
Eine Due Dilligence ist unerlässlich, um das Potential eines Targets einschätzen zu können. Ohne entsprechende Industrie-Experten aus der Branche des Zielobjekts ist dies fast nicht möglich. Es macht aber auch Sinn, Experten aus den entsprechenden Absatzmärkten zu involvieren, da diese die Kundenbedürfnisse genau kennen und mit potentiellen Kontakten einen referenzierten Entry verschaffen können. Auch hierfür gilt intensive Netzwerkarbeit als conditio sine qua non.
Management / Aufsichtsrat
Der Unternehmenskauf und die künftige Entwicklung des Unternehmens steht und fällt mit dem Management bzw. Aufsichtsrat. Das Management ist das Bindeglied zwischen dem Finanzinvestor und dem operativen Geschäft des Portfoliounternehmens. Es ist unabdingbar einen detaillierten Auswahlprozess durchzuführen, um das Risiko zu minimieren.
Entlang dieser äußerst anspruchsvollen Herausforderungen für Private Equity Gesellschaften hat die LSG & Kollegen GmbH Ihre Services ausgerichtet. Wir unterstützen unsere Private-Equity-Kunden exklusiv in der Netzwerkarbeit und gewährleisten mithin, entlang der entsprechenden Prozessstufen mit den richtigen Personen sektorgenau und qualifiziert in Kontakt zu treten. Hierbei definieren wir im engen Austausch mit unseren Kunden potentielle Branchen, Subsektoren und Zielfirmen.